VEGANES HUNDEFUTTER?

Peta hat 2016 ein ein veganes Hundefutter als „tierfreundlichste Hundenahrung“ ausgezeichnet.
Ich bin entsetzt! Tatsächlich gibt es verschiedenste Meinungen über die korrekte Bezeichnung, ist der Hund ein Carnivore (Fleischfresser), Faunivore (Tierfresser) oder ein Carni- Omnivore (Fleischfressender Allesfresser)? Aber keiner der Menschen die sich ernsthaft mit dem Hund auseinandersetzten hat je behauptet der Hund sei ein Herbivore (Pflanzenfresser).
Hier soll nun der Hund zum Sojafresser gemacht werden. Weder sein Gebiss noch sein Verdauungsapparat sind darauf ausgerichtet. Und PETA schreibt in der Begründung „ ...ohne die grausamen Tierversuche hergestellt...:“ Selbst wenn ich den Wolf-Hund Vergleich eher scheue, so ist der Hund dem Wolf doch wesentlich näher als der Kuh (und auch die Kuhpopulation ist durch die extreme Soja/Getreidefütterung auch schon krank geworden).
BSE enstand durch die Fütterung von tierischen Protein (Fleischmehl) an Pflanzenfresser.


Selbst wenn es für den ein oder anderen Hund gut gehen mag, so denke ich ist dies ein großer Tierversuch, der durch PETA nun legalisiert und verharmlost wird. Die Folgen werden sich recht schnell zeigen, Krankheiten sind so vorprogrammiert. Spätestens in der nächsten ober übernächsten Generation wird das fatale Folgen haben. Schon heute haben wir große Probleme aufgrund falscher Fütterung.
Bitte übertragt Eure persönlichen Philosophien nicht auf Eure Hunde, ihr entscheidet selbst ob vegetarisch oder vegan. Der Hund ist Euch ausgeliefert und muss fressen was ihr ihm füttert.
Liebe Veganer/Vegetarier, wenn ihr nicht damit zurechtkommt das Eure Hunde Fleischfresser sind, bitte haltet diese Tiere nicht. Geht einmal die Woche in ein Tierheim und bespielt die Hunde dort. Dann sind vegane Leckerchen auch nicht das Problem, sondern bereichern den Speiseplan!
Aber bitte NICHT ausschließlich.


Ich bin fassungslos wie eine Organisation wie PETA sich so gedankenlos verhalten kann.
Ich gehöre nicht zu den Menschen die diktatorisch sagen „Du MUSST das oder das tun, nur dann geht es deinem Hund gut“. Sondern rege durch Aufklärung die Halter an umzudenken.
Aber hier möchte ich ausdrücklich warnen: Ausschließlich veganes oder vegetarisches Hundefutter ist für den Hund gefährlich!

Eigentlich sollte uns das der normale Menschenverstand sagen, schaut man sich nur das Gebiss des Hundes an. Er hat Zähne zum Packen, reissen und zerkleinern. Warum wohl, um Getreide oder Soja vor dem weglaufen zu hindern?
Er ist ein Jäger, wer kennt das Problem nicht mit seinem Hund? Tief in seinen Genen ist das Jagdverhalten verankert, warum wohl?
Sein Darm ist wesentlich kürzer als der von Pflanzenfressern. Der Darm des Hundes ist ca. 6x so lang wie er selbst, der des Menschen 14x so lang wie wir groß und der Darm der Kuh ist sogar 27x so lang wie sie selbst.

Bitte versucht Eure Hunde so artgerecht wie möglich zu ernähren, auch ausschließlich hergestelltes Industriefutter ist nicht wirklich artgerecht. Denn leider hat es häufig auch oft einen imens hohen Getreideanteil. Hier muss man gut abwägen, der Hund ist in seiner Evolution mitterweile soweit das er gut mit Getreide und weiteren pflanzlichen Kohlenhydraten zurecht kommt.
Informiert Euch gut und füttert nicht das "erstbeste" was Euch so begegnet. Auf dem Futtermittelsektor hat sich so viel getan, mitterweile gibt Alternativen.
Die Hunde sind Euch ausgeliefert.