Frühlingspesto bringt Schwung in den Hund

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Veröffentlichung

Nov 5, 2019

Die Frühlingspesto pimpt das Hundefutter, egal ob selbst zubereitet oder Fertigfutter, auf.
Die Mischung besteht aus Blättern von Löwenzahn und Brennnesseln.
Natürlich kann man auch täglich frischen Löwenzahn, Brennnessel, …… pürieren und füttern. Aber das ist für die allermeisten sehr zeitaufwändig. Daher gibt es bei uns die Frühlingspesto als
„Fit in den Frühling Kur“.
Diese bereite ich wöchentlich zu und kann somit täglich etwas der guten Wildkräuter/Gemüse ins Futter geben.

In Brennnesselblättern befinden sich Flavonoide, Kieselsäure und (unter anderem) in den Brennhaaren stecken Histamin, Serotonin. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken leicht wassertreibend und immunstimmulierend das heißt, sie erhöhen die Harnausscheidung und durchspülen damit die ableitenden Harnwege. Weiterhin wirkt die Brennessel entzündungshemmend.
Für Nieren- oder Herzkranke Hunde ist so eine Kur nicht geeignet, weiterhin sollte der Hund angeregt werden viel zu trinken.
Der Löwenzahn enthält u.A. Bitterstoffe, die die Leber unterstützen und den Gallefluss anregen, er ist leicht appetitanregend und hat sanfte Wirkungen bei Blähungen. Somit unterstützt sie den Stoffwechsel. Außerdem wirkt er, wie die Brennnessel wassertreibend.

Um nach dem Winter in Schwung zu kommen ist eine solche Kur gut geeignet, ebenso als Unterstützung zur Gewichtsreduktion. Das gilt natürlich auch für uns Menschen.

Ich habe in meinen Mischungen einen gleichen Anteil von Brennessel und Löwenzahnblätter.
Die Kur sollte eine Dauer von 14 Tagen nicht überschreiten.
Entweder gibt man die Pesto täglich, oder auch nur jeden zweiten Tag.

Ein Eßlöffel für den Hund der 25 kg hat sollte ausreichen, wiegt der Hund bis 10 kg reicht ein halber Eßlöffel. Für sehr große Hunde gibt man entsprechend mehr.

Die Zubereitung

Die Zubereitung der Pesto ist sehr einfach, nicht aufwendig und geht wirklich schnell. Kräuter sammeln, waschen, die Stiele der Brennnessel verwende ich nicht.
Es kommt etwas Öl hinzu, dieses gilt der Haltbarkeit und muss nicht unbedingt ein spezielles sein, denn es ist nur sehr wenig. Gern kann man aber auch das klassische Omega 3 Öl nehmen. Da ich persönlich mich aber auch an der Pesto bediene, finde ich es geschmacklich besser, etwas anderes zu wählen. Lein- oder Olivenöl verwende ich dazu. Durch das Öl bleibt die schöne grüne Farbe erhalten und es kommen zusätzlich noch ein paar gute Polyphenole aus dem Öl zum Einsatz. Hunde, die sonst kein Gemüse im Futter haben, bietet es sich an, die Pesto geschmacklich mit Fischöl/Dorschlebertran aufzuwerten.
Nun nur noch ganz glatt mixen, ein einfacher Pürierstab reicht dazu völlig aus.
Wer möchte kann zum Beispiel auch Sonnenblumen- oder Walnußkerne einarbeiten. Das rundet das ganze dann noch etwas ab.
Abfüllen und fertig.

Viel Spaß damit!

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