Algenöl

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Veröffentlichung

Feb. 22, 2026

Warum ich Algenöl bevorzuge – wirksam, sauber und nachhaltig

Für die Omega-3-Versorgung empfehle ich bewusst Algenöl statt Fischöl. Zuchtlachs gilt mittlerweile als eines der am stärksten belasteten Lebensmittel: Krankheiten in der Massentierhaltung, regelmäßiger Antibiotikaeinsatz, Parasitenprobleme sowie Pestizide und Schadstoffe im Fischfutter führen dazu, dass sich Rückstände im Fischfett anreichern können. Genau dort sitzen jedoch die Omega-3-Fettsäuren und damit auch unerwünschte Begleitstoffe. Zusätzlich ist konventionelle Fischzucht ökologisch problematisch und belastet Meere und Wildfischbestände erheblich. Algenöl hingegen stammt direkt aus der ursprünglichen Quelle von EPA und DHA. Speziell die Mikroalge Schizochytrium sp. wird heute indoor, kontrolliert und unabhängig von Meeren kultiviert. Das bedeutet: keine Schwermetalle, keine Umweltgifte, keine Antibiotika, keine Tierleid-Problematik. Gleichzeitig ist diese Form der Herstellung ressourcenschonend, nachhaltig und hochrein, da Qualität und Gehalt exakt standardisiert werden können.
Kurz gesagt:
Algenöl liefert EPA und DHA in gleichwertiger Wirksamkeit wie Fischöl – aber sauberer, ethischer und umweltfreundlicher. Für mich ist es daher die erste Wahl, besonders bei Hunden mit chronischen Erkrankungen, empfindlichem Stoffwechsel oder bei langfristiger therapeutischer Gabe. Und man braucht vielweniger da die Werte im Vergleich höher sind als in den Fischölen, was gerade bei Hunden wichitg ist die auf ihr Gewicht achten müssen. Zum Algenöl welches ich aktuell nutzte.

Omega-3-Fettsäuren können beim Hund:

entzündliche Prozesse hemmen
den Knorpelabbau verlangsamen
Schmerzen und Steifheit bei Arthrose reduzieren
die Bildung der Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) unterstützen
die Beweglichkeit verbessern
das Fortschreiten degenerativer Gelenkerkrankungen verlangsamen
Hautbarriere und Fellqualität verbessern
Juckreiz und entzündliche Hautreaktionen lindern

Studien zeigen, dass sich bei Hunden mit Arthrose klinische Symptome wie Lahmheit, Schmerzhaftigkeit, Gelenkerguss und Bewegungseinschränkungen nach etwa 12 Wochen regelmäßiger Gabe von EPA und DHA deutlich verbessern können.

Dosierungen beim Hund werden in der Regel auf das metabolische Gewicht bezogen. (Körpergewicht Hund ^ 0,75).
Zum Beispiel:

1. Erhaltungsdosis (Grundversorgung)
Zur allgemeinen Versorgung und Gesunderhaltung:

  • Omega-3 gesamt: ca. 50 mg pro kg Körpergewicht und Tag

  • davon EPA + DHA: ca. 30 mg pro kg Körpergewicht und Tag
    → geeignet für gesunde Hunde oder als langfristige Basisversorgung
    = 169 mg bei 10 KG Körpergewicht
    = 285 mg bei 20 KG Körpergewicht

2. Therapeutische Dosis bei Arthrose und Gelenkerkrankungen
Zur gezielten Entzündungshemmung und Schmerzlinderung:

EPA + DHA: ca. 70 mg pro kg Körpergewicht und Tag

=  700 mg bei 10 KG Körpergewicht
= 1400 mg bei 20 KG Körpergewicht 

zur Dosierungsberechnung brauchst du Kenntnis der Deklaration, daher nutzte unbedingt nur Öle die klar deklariert sind, wir haben auf dem deutschen Markt eine sehr gute Auswahl davon, aber auch unendlich viel Müll. Spare nicht am Öl!

Wichtige Hinweise für den Alltag

  • Die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren ist nicht sofort, sondern baut sich über Wochen auf. Für die Herstellung eines guten Algenöls werden die Mikroalgen nicht aus dem Meer entnommen. Damit ist ist Qualität (keine Pestizide/Schwermetalle/Sntibiotika) gesichert.

  • Qualität ist entscheidend: Hochwertige Fisch- oder Algenöle mit klar deklariertem EPA- und DHA-Gehalt sind zu bevorzugen.

  • Therapeutische Dosierungen sollten fachlich begleitet werden, insbesondere bei gleichzeitiger Medikamentengabe. Hier untersützte ich dich gerne im Rahmen einer Ernährungs- oder Gesundheitsberatung.

  • Omega-3-Fettsäuren sind kein Ersatz für Schmerzmittel, können deren Einsatz aber sinnvoll ergänzen und oft reduzieren.

    Ich nutzte aktuell das Algenöl von Napfcheck für meine Hunde und bin damit sehr zu frieden. Das bekommst du hier:Napfcheck Algenöl  

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