Der Tagesablauf in unserer Pension

Der Tagesablauf folgt keiner beamtlichen Pünktlichkeit, denn wir haben es mit Lebewesen zu tun. Unser Tagesablauf wird durch die Hunde bestimmt, daher können wir Ihnen nur „ungefähr“ den Ablauf schildern.

 

Morgens gibt es eine erste Runde im Auslauf, damit die Hunde sich lösen und strecken können. Dabei wird alles neu abgeschnüffelt und die Zeitung gelesen. Sicherlich ist in der Nacht das ein oder andere Tierchen durch den Auslauf spaziert.
Derweil werden die Schlafdecken aufgeschüttelt, die Zimmer gesäubert, das Trinkwasser erneuert und Frühstück hergerichtet.
Nun gibt es Gruppenweise, oder einzeln Frühstück. Es folgt eine kleine Pause.
Tageshunde oder neue Urlaubsgäste reisen an und werden mit den Hunden die schon vor Ort sind vergesellschaftet.
Es folgt wieder Gruppenauslauf und Einzelbeschäftigung für die Hunde.

Für jeden Hund bieten wir eine Exklusivzeit, in der wir uns ausschließlich mit diesem Hund beschäftigen. Und genau das mit ihm machen, was ihm Freude bereitet. Gerätetraining, Dummyarbeit, Leckerchensuche, Ballspiele, Einzelspaziergänge oder Denksportaufgaben müssen gelöst werden,..........
Danach machen wir alle eine Mittagspause, denn der Tag war schon recht anstrengend bis hierhin.
Nach der Mittagspause folgt wieder der Gruppenauslauf und die Einzelbeschäftigungen, vielleicht reist ein Hund ab, oder es kommt ein Neukunde zur Besichtigung vorbei.
Innerhalb der Auslaufzeiten spielen die Hunde recht oft miteinander, oder kommunizieren anderweitig. Da bedarf es oft etwas Management, die Dynamik der spielenden Hunde wird beobachtet und gegebenenfalls in ruhigere Bahnen gelenkt.

Zwischendurch kuscheln wir mit den Hunden oder machen Fellpflege.

Spiel, Spaß, Spannung den ganzen Tag.

Nach dem Abendessen ruhen die Hunde wieder eine Weile und später am Abend gibt es dann nochmal ein Runde durch den Hof und die Ausläufe, ein letztes Mal markieren und dann ab ins Körbchen.

Warum ist dieser Tagesablauf nur „ungefähr“.
Zum Beispiel kann uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Im vergangenen Jahr hatten wir Temperaturen bis 38°C, da gibt es dann kein großes Spaß- und Beschäftigungsprogramm tagsüber. Dann ist ausruhen an einem kühlen Ort gefragt, oder planschen im Wasser. Dafür beginnt der Arbeitstag für uns dann gegen 5:30 Uhr, damit alle Hunde bis zur großen Hitze schon einigermaßen zu Spiel und Spaß gekommen sind. Die nächste größere Aktivitätsphase beginnt dann nicht vor 20 Uhr abends. So sind die Tage schon recht lange. Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Hunde.
Ach ja, wenn sich dann noch ein gewaltiges Gewitter entlädt, leisten wir den ängstlichen Hunden selbstverständlich bestmöglichen Beistand.

 

In der kalten Jahreszeit kann es sein, das es gerade dann regnet, wenn alle Hunde draußen sind und erst einmal pitschnass werden. Das die Verweildauer bei 0° und Wind dann verkürzt ist, ist selbstverständlich. Meist kommen die Hunde dann öfter raus, aber nicht so lange am Stück. Unser Hundehaus wird durch einen Pelletofen geheizt und die meisten Gasthunde finden es dann urgemütlich sich abgetrocknet wieder in ihre Körbchen zu kuscheln und ein Leckerchen zu kauen.