DIE RESTETÜTE

Eine einfache Möglichkeit industrielles Futter etwas aufzuwerten ist die RESTETÜTE.
Bei der Zubereitung des eigenen Essens fallen oftmals Abschnitte von Obst und Gemüse an.
Möhren-, Apfelschalen, Salatblätter, Abschnitte von Broccoli oder Kohlrabi (Blätter), Rote Beete, Zuccini, Spinat, Kräuter, Salatgurke, Fenchel, Beeren, Ananas, Birnen,.....(keine Kartoffelschalen)

Dies alles muss nicht in der Biotonne landen, sondern kann gesammelt werden und bei entsprechender Menge dem Hund zum Futter gegeben werden.

Achtung, es sollen keine faulen oder gammeligen Reste an den Hund verfüttert werden. Alles sollte frei von Schimmel und fauligen Stellen, sowie gewaschen sein.

Und dennoch sammelt sich einiges an.
Alles kommt in eine Gefriertüte/Box in das Gefrierfach, hat man genug gesammelt, wird es aufgetaut und fein püriert. Somit werden die Zellwände aufgebrochen und der Hund kann es

optimal verwerten. Ein Handmixer ist dazu völlig ausreichend.

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Dann einfach zeitnah, etwas angereichert mit Öl, zum Trocken- oder Nassfutter dazugeben. Als Öl eignet sich Lein-, oder Lachsöl, gerne nehmen die Hunde auch Lebertran.

So können Sie Ihrem Hund etwas gutes tun und den Inhalt der Biotonne verringern. Vielleicht putzen Sie Ihr eigenes Gemüse in Zukunft etwas großzügiger, damit etwas mehr in die Restetüte hineinkommt.

Für Übungseinheiten, als besondere Belohnung, eignen sich auch angetrocknete Käse- oder Wurststückchen (jedoch nicht zuviel). Ihr Hund wird überrascht sein, über das besondere Leckerchen.

Gerne lecken die Hunde auch leere Quark-, Hüttenkäse-oder Joghurtschälchen aus. Lassen Sie Ihren Hund jedoch nicht mit der Plastikverpackung alleine, er könnte sie verschlucken. Gegebenenfalls auskratzen und in den Futternapf, oder einen Kong einstreichen.

Dies soll eine kleine Anregung sein, wie man industriell hergestelltes Futter etwas anreichern kann.

Warum überhaupt Obst und Gemüse?
Obst und Gemüse hat neben den Vitaminen auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, welche sich unterschiedlich auf den Körper und das Wohlbefinden auswirken. Hier ist die Forschung noch nicht am Ende. Ebenfalls erwähnenswert sind die Ballaststoffe, diese helfen dem Darm sich gesund zu erhalten. Dadurch wir das Immunsystem gestärkt und der Hund bleibt widerstandsfähiger.

Ihr Hund mag kein Obst und Gemüse?

Nur Geduld, fangen Sie mit kleinen Portionen an und steigern diese allmählich. Die allermeisten finden Geschmack daran. Meiner Erfahrung nach, mögen viele Hunde besonders gerne „bittere“ Gemüse wie Chicoree, Radiccio, Löwenzahn oder Endiviensalat. Diese regen Leber und Galle an und fördern eine Entgiftung des Körpers.

Bei Ihnen fallen nicht viele Gemüse-, Obstabschnitte an?
Bitten Sie doch einfach Ihre Familie in deren Haushalten auch eine Restetüte im Gefrierfach zu deponieren, Oma, Mutter, Tante, Nachbarn, Onkel. Alle werden sich freuen, wenn die Biotonne nicht mehr ganz so voll wird. Neudeutsch könnte man es auch unter dem Begriff „Upcycling“ bezeichnen.

Eine Liste, welche Obst- und Gemüsesorten für Ihren Hund geeignet sind, finden Sie zum Beispiel auf dieser Liste.

 

Sind Sie interessiert Ihre Art der Fütterung einmal zu überprüfen, oder wollen auf Rohfutter umstellen? Dann fragen Sie nach unserer ERNÄHRUNGSBERATUNG, oder probieren einmal unsere BARF KOMPLETTMAHZEITEN aus.