SCHULE

Aktuell haben wir mit der Hundepension sehr viel zu tun, daher ruht die Hundeschule momentan noch!

Es hat sich viel getan in der Hundeverhaltenskunde, bis vor wenigen Jahren wurden fast alle Interaktionen zwischen Hund und Halter mit Rangordnungsproblemen tituliert. Ihr Hund hat ein Dominanzproblem hörten fast alle Hundebesitzer unisono. Mittlerweile aber weiß man dass die Hund-Halter Beziehungen wesentlich komplexer sind, als lange angenommen.

Hier entscheidet Persönlichkeit!
Ich sehe mich als „Vermittler“ für Sie und Ihren Hund. Manche Probleme entstehen nur, weil nicht richtig miteinander kommuniziert wird. Der Hund versteht vielleicht nicht so recht was sie von ihm wollen, hier liegt meinen Ansatz.

Oft hört man: "Mein Hund soll Fremde nicht anspringen", also wird es ihm verboten.
Damit weiß der, vor Begenungsfreude überschäumende, Hund aber noch immer nicht was von ihm erwartet wird.
In der HundeSchuleHochstein stellen wir uns daher die Frage: "Was soll der Hund tun?", damit ist ein Trainingsansatz leicht zu finden.
Wissen Sie die Antwort? 
Der Hund soll lernen in dieser Situation ein Alternativverhalten (statt anspringen) zu zeigen.
Dieses alternative Verhalten ist vielfältig und muss im Detail von jedem selbst beschrieben werden. So individuell wie jedes Mensch - Hund Team ist, so vielfältig können die Alternativverhalten sein. Ich helfe Ihnen Ihre Antwort zu finden. Das Alternativverhalten wir dann mit Hilfe positiver Verstärkung erarbeitet. Denn nur ein Verhalten das sich für den Hund lohnt wird er langfristig gerne ausführen wollen.

Wer bereit ist auf partnerschaftlicher Basis mit seinem Hund zu arbeiten, der ist bei uns richtig. Ein harmonisches Miteinander ist nur möglich wenn gesenseitiger Respekt die Beziehung prägt.

Warum wir (fast) nicht mit Strafe arbeiten

Komplett ohne Strafe zu arbeiten ist schier unmöglich, denn schon alleine das vorenthalten einer in Aussicht gestellten Belohnung stellt eine Strafe dar.
Wer also behauptet im Training ohne Strafe auszukommen, der hat sich nicht mit den Lerntheorien auseinandergesetzt.
Wie wenig sinnvoll Strafe ist und warum man genaustens durchdenken sollte was man tut,
ist durch das unten stehende Zitat in allerbester Form formuliert.

Bestrafung ist die am wenigsten geeignete Form der Verhaltenbeeinflussung. Erstens erreicht man durch Bestrafung fast nie eine vollständige Unterdrückung der unerwünschten Verhaltensweise; zweitens wirkt die Beendigung von Strafe als starke Verstärkung. Drittens erregt Bestrafung negative Gefühle beim Bestraften, [...]. Viertens kann man durch Strafe nur eine bestimmte Verhaltensweise unterdrücken, nicht aber eine neue Verhaltensweise etablieren. Die Folgen von Bestrafung sind also unkreativ und weitgehend unkontrollierbar."
Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, deutscher Biologe und Hirnforscher
"Mehr Motivation – Wege aus der Sackgasse" Südwestrundfunk 2, 2006

Im Training mit Hunden wollen wir ja eine Verhaltensbeeinflussung vornehmen. Nehmen wir also wieder das Beispiel von weiter oben.
Der Hund soll in seinem Verhalten so beeinflußt werden das er mit allen vier Füßen auf dem Boden bleibt. Also gilt es genau dieses Verhalten zu belohnen!
Würde ich den (gut gelaunten Hund) nun grob strafen wenn er mich anspringt. Dann ist erfährt er dadurch negative Gefühle (die er mit mir in Verbindung setzt) und ich kann lediglich das anspringen unterdrücken, ihm aber nicht erklären was die gewünschte Verhaltensweise ist.
In diesem Fall werden auch wir um die Strafe nicht herumkommen, denn wenn der Hund uns im Trainingsverlauf nun doch anspringt, werden wir ihn ignorienen. Der Entzug der Aufmerksamtkeit stellt lerntheoretisch bereits eine Strafe dar.
Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht wirklich!

Wenn Ihr Interesse geweckt ist, so nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf und wir vereinbaren einen Termin zu einer ersten Besprechung.

Bitte schauen Sie wieder rein,
das Angebot der HundeSchuleHochstein wird ständig erweitert und ausgebaut

Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll, aber nie kann, wenn er will,
dann mag er auch nicht, wenn er muß.

Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll,
und dann kann er auch, wenn er muß ...

Denn schließlich:
Hunde, die können sollen, müssen wollen dürfen ...